Basisclient 2.0rc3 im Test PDF Print E-mail
LiMux
Written by Jens Nitschke   
Thursday, 17 July 2008 20:56

Die ersten Releasekandidaten unseres Basisclients 2.0 haben unser Entwicklungslabor verlassen und werden nun bereits im Produktivnetz getestet. Das klingt jetzt zwar nicht so spannend, aber dieser Schritt hat meine Kollegen und mich in den letzten Tagen viel Zeit, Arbeit  und Nerven gekostet. Da es tiefgreifende Änderungen bei der Installation und Konfiguration des Basisclients gab, musste auch die zum Basisclient gehörende Infrastruktur stark angepasst werden. So wird es mit Basisclient 2.0 auch einen Generationswechsel bei dem Konfigurationswerkzeug GOsa von Version 2.5 zu Version 2.6 geben. Und gerade hier hat sich soviel getan, dass das bisher verwendete Release-RollOut-Verfahren, komplett neu konzipiert werden musste. Zum Beispiel wurde die Ablagestruktur für  die Konfigurationsdaten der Softwareverteilung verändert.  

Zusätzlich wurde noch eine neue Komponente, die GOsa-Support-Infrastruktur (kurz GOsa-SI), eingeführt. Der GOsa-SI-Dienst besteht aus einem Serverdienst und einem Clientdienst. Diese GOsa-SI-Dienste sorgen zum Beidspiel dafür, dass GOsa Aktionen, wie Neu-Installation oder Updates, mit Clients durchführen kann oder das GOsa-Server sich untereinander austauschen welche Releases sie jeweils zur Verfügung stellen. Über den GOsa-SI-Dienst teilen die Clients wärend einer Installation dem GOsa permanent mit, wie weit die Installation bereits fortgeschritten ist. Dafür gibt es in GOsa einen neuen Menüpunkt. Dieser heißt Verteilungsstatus. Hier werden alle Clients aufgelistet, für die Aktionen geplant sind oder gerade Aktionen ausführen. Dabei kann man in Echtzeit den Fertigstellungsgrad ablesen. (siehe Screenshot).

GOsa Verteilstatus 1

Mit dem Knopf Aktionen ist es möglich verschiedene Aufträge zu starten. Zum Beispiel kann man alle Rechner einer Abteilung für den nächsten Abend für ein Update einplanen. Es wurde auch eine Möglichkeit implementiert die Erstinstallation einer Vielzahl neuer System automatisiert durchführen zu können. Dies wird mit Hilfe eine CSV-Datei, welche die wichtigsten Daten wie Macadresse des Clients, Konfigurationsklasse, Installationsplan usw. enthält, in Auftrag gegeben.   

Es sind zwar noch nicht alle Fehler oder Schwachstellen behoben, aber die wichtige Testphase in produktiven Umgebungen kann beginnen.

 
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